Bumpmaps
Was ist das?
Bumpmaps sind spezielle Texturen, die genutzt werden um feine Strukturen und Höhenunterschiede auf Objekten
vorzutäuschen.
Da es sehr aufwendig ist, feine Oberflächenstrukturen zu modellieren, bedient man sich einer Bumpmap,
um diese Strukturen durch vorgegebene Farbwerte nachzuahmen.
Wie funktioniert das?

Diese Bumpmap einer Fliesentextur ist nichts anderes, als ein Graustufenbild, dass durch verschiedene Grauwerte
die Höhenunterschiede der originalen Fliesentextur repräsentiert.
3D-Programme wie Blender nutzen diese Grauwerte, um daraus ein Höhenprofil zu errechnen, und auf das Objekt welches
die Textur trägt anzuwenden.
Was bringt das?
Vorteil gegenüber herkömmlicher Modellierung von feinen Höhenunterschieden ist der, dass man keine zusätzlichen Polygone (Polygone sind die geometrischen Grundformen aus denen sich ein 3D-Objekt zusammensetzt) verwenden muss. Somit verringert sich der Zeitaufwand beim Modellieren erheblich, und auch die Renderzeiten gehen durch weniger komplexe Strukturen zurück.
Wie erstellt man eine Bumpmap?
Grundsätzlich benötigt man dazu ein Grafikprogramm, dass wie z.B. Photoshop oder GIMP die Möglichkeit bietet Filter auf eine Grafik anzuwenden. Nach dem Laden der normalen Fliesentextur in das Grafikprogramm wird ein Filter angewendet, der Konturwerte im Bild findet. Nach einer Verringerung der Sättigung besteht das Bild dann nur noch aus Graustufen und die Bumpmap ist fertig.
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