NTFS-Laufwerke einfach verwalten
0Das NTFS Konfigurationstool
Inhalt:
Beitreibt man an einem PC Linux und Windows parallel, so ist es oft nützlich, auch unter Linux auf die Datenträger von Windows zugreifen zu können, um zum Beispiel Musik, Videos oder Bilder auf beiden Systemen nutzen zu können.
Hierbei ist ein festes Einhängen der NTFS-Laufwerke von Vorteil.
Fstab
Unter Ubuntu werden sämtliche Partitionen auf die das System zugreift in einer Konfigurationsdatei gespeichert. Diese öffnet man mit folgendem Befehl:
sudo gedit /etc/fstab
Auch wenn die einzelnen Einträge etwas kryptisch wirken, erkennt man schnell die Funktionsweise von fstab: Jede Neuzeile, eingeleitet vom „Standort” der Partition (zum Beispiel /dev/sda1), beschreibt eine Partition die fest in Ubuntu eingehängt ist.
Da die Konfiguration und das händische Einbinden von Laufwerken oft nicht ganz einfach ist, empfiehlt sich der Einsatz eines nützlichen Konfigurations-Tools dass uns diese Arbeit abnimmt: ntfs-config.
NTFS-Config
So wird das Tool samt GUI installiert:
sudo apt-get install ntfs-config
Unter Anwendungen » Systemwerkzeuge findet sich nach erfolgreicher Installation nun der neue Menüeintrag „NTFS Konfigurationstool” mit dem nun dauerhaft NTFS-Laufwerke in Ubuntu eingebunden werden können. Die Einrichtung erfolgt innerhalb weniger Sekunden, das Programm ist selbsterklärend.
Beim nächsten Systemstart werden die neu eingebundenen Systempartitionen nun sofort eingehängt und stehen zum Lesen/Schreiben bereit.
Dieser Artikel wurde verfasst von Martin Reithmayer.
Der Artikel ist am 06.09.2008 um 16:13 Uhr veröffentlicht worden und
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Tags: Software
Schon seit vielen Jahren beschäftige ich mich aktiv mit Webgestaltung und der Arbeit unter Linux. Dieser Blog dient mir als
Sprachrohr, meine Erfahrungen und Eindrücke aus verschiedensten Bereichen rund um den Computer an interessierte Anwender weiterzugeben.