Einfache Videokonvertierung mit FFmpeg
0Grundlegende Kommandozeilenparameter der mächtigen Konverter-Software
Gerade auf Linux-Neulinge haben Kommandozeilenprogramme eine abschreckende Wirkung. Doch gerade bei FFmpeg sollte man jegliche Scheu überwinden und dieser exzellenten Software die Möglichkeit geben, sich im Einsatz zu beweisen. Dieser kurze Artikel gibt eine erste Einführung in die Videokonvertierung mit FFmpeg.
Was ist FFmpeg?
Laut Wikipedia ist FFmpeg "ein Kommandozeilenprogramm, um von einem Video-, Audio- oder Bildformat zu einem anderen zu konvertieren. Es unterstützt auch das Aufnehmen und Kodieren von einer TV-Karte in Echtzeit."
Ich möchte mich hier jedoch rein auf die Funktion als Videoconverter beschränken.
Konvertieren per Kommandozeile
Nach dem Öffnen eines Terminals mit Strg + Umschalt + N kann es auch schon losgehen. Ein typischer FFmpeg-Befehl hat folgenden Aufbau:
ffmpeg <Eingabeparameter> -i <Eingangsdatei> <Ausgabeparameter> <Ausgabedatei>
FFmpeg hat die nützliche Besonderheit, das gewünschte Videoformat direkt aus dem gewählten Dateinamen der Ausgabedatei auszulesen, somit konvertiert FFmpeg im folgenden Beispiel das ursprüngliche Avi-Video bereits mühelos in ein MPG-Video:
ffmpeg -i video.avi -sameq video.mpg
Der Ausgabeparameter -sameq weist FFmpeg an, keine Qualitätsreduzierung des Videos vorzunehmen (Same Quality).
Nützliche Ausgabeparameter
Folgende Übersicht beinhaltet die wichtigsten Ausgabeparameter für FFmpeg:
- -sameq - konvertieren ohne Qualitätsverlust
- -qscale 1-30 - regelt stufenweise die Ausgabequalität, niedriger = besser
- -s 352x288 - skaliert das Video auf das angegebene Format
- -b 200 - legt die Bitrate des Videos fest (in kbit/s)
- -r 25 - legt die Framerate fest (in fps)
Nur so wenige Parameter? Ja. Mir ist bewusst, dass FFmpeg noch hunderte weiterer Parameter kennt. Doch für den „Normalanwender” ist diese kleine Auswahl bereits ausreichend.
Weiterführendes
Wer sich tiefergehend mit FFmpeg befassen will, und auch umfangreichere Konvertierungsaufgaben bewältigen muss, kann sich zum Beispiel auf der deutschen Wikipediaseite von FFmpeg weiter informieren, oder direkt die offizielle Dokumentation zur weiteren Vertiefung der Kenntnisse nutzen (in Englisch).
Dieser Artikel wurde verfasst von Martin Reithmayer.
Der Artikel ist am 12.10.2008 um 11:58 Uhr veröffentlicht worden und
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Tags: Software, Multimedia
Schon seit vielen Jahren beschäftige ich mich aktiv mit Webgestaltung und der Arbeit unter Linux. Dieser Blog dient mir als
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